Die Namensgründung der Ecurie Vienne reicht bis ins Jahr 1959 zurück. Zu diesem Zeitpunkt wurde der (Renn)Stall Wien von drei „rennbegeisterten Herrenfahren“ (Dr. Gunther Placheta, Rolf Markl und Curd Barry) ins Leben gerufen. Zwei PM-Poggi Formel Junior und der Mercedes-Benz 300 SL wurden als technische Materialien von Gunther Philipp eingebracht.

Ein Jahr nach der Gründung war die Ecurie Vienne bei zahlreichen Motorsportveranstaltungen vertreten. 1960 verzeichnete der (Renn)Stall auch seinen ersten Titel.

Die Jahre darauf war die Ecurie Vienne nicht mehr aus der Österreichischen Motorsportszene wegzudenken. Etliche Meistertitel und Erfolge konnten verzeichnet werden. Die PM-Poggi wurde gegen einen Cooper-Cosworth Formel Junior getauscht. Zudem wurde ein Lola-Ford Rennwagen von Curd Barry angemietet. Beim darauffolgenden Junior-Grand Prix in Monaco konnte sich Curd Barry mit seinem neuen Auto durchsetzen und wurde Österreichischer Formel Junior Staatsmeister.

1963 erstand Jochen Rindt den Cooper von Curd Barry, war von diesem Moment an ebenfalls ein „gentlemandriver“ der Ecurie Vienne, verzeichnete die Jahre darauf mehrere Erfolge und holte sich schlussendlich 1970 den F1 Weltmeistertitel. 1963 klang die Saison mit zwei Doppelsiegen jeweils für Barry vor Rindt aus.

Anfang Februar 1964 wurde es durch den tragischen Tod von Curd Barry immer ruhiger um die Ecurie Vienne, bis sogar der Name in Vergessenheit geraten ist.

Nach dem Tod von Curd Barry`s Mutter im Jahre 2005 erwarb der Wiener Unternehmer und Motorsportler Johannes Huber aus dem Nachlass sämtliche Rechte einschließlich der Namensrechte der Ecurie Vienne. Er hat nicht nur das Vorhaben den Spirit der Ecurie Vienne wieder aufleben zu lassen, sondern auch das Ziel zukünftig für motorsportliche Erfolge zu sorgen.

Johannes Huber schaut auf eine jahrelange Erfahrung als aktiver Motorsportler zurück.

  • Erste Motorsporterfahrung bei Rallyecross-Staatsmeisterschaft 1986/87 (Ford Escort/Peugeot 205)
  • Porsche Clubsportrennen von 1988 – 1992 (Porsche 911 3,2 Carrera)
  • Historische ÖM 1993 (Porsche 911 2,5 ST)
  • Porsche Carrera Cup 1994 (Carrera Cup 911)
  • FIA GT Weltmeisterschaft 1995/96 (Porsche Carrera 911 RSR 3,8, 911 GT 2 Biturbo)
  • Rolex Daytona 24h 11.Platz gesamt (Porsche Carrera 911 RSR 3,8)
  • Österr. T-Mobile Rallye Staatsmeisterschaft (2001-2005) Vorausauto Porsche 911 3,2
  • Castrol Historic Rallye Staatsmeisterschaft 2006/2007
  • Staatsmeister 2007 der Castrol Historic Rallye Staatsmeisterschaft
  • mehrfache Teilnahme in der Historischen Rallye EM (2003 -2007) (Targa Florio, Elba, San Remo..)
  • 2008 Einsätze bei diversen nationalen und internationalen Rallyes, Gesamtsieg Rallye Wien-Triest
  • 2009 FIA European Historic Rallye Championship (San Remo, Alpi Orientali, Costa Brava), Leiben, Mühlviertel
  • 2010 FIA EHRC (San Remo, Vlatava, Alpi Orientali) LeMansClassic Porsche 908, VLN Nürburgring
  • erste Motorsporterfahrung bei Slalom u. Ausweisrallyes 1972 mit Ford Anglia Super
  • Slalom und Rennen mit Ford Lotus Cortina 1973
  • erste vollständige Rennsaison auf Ford Escort GT , Ford Mexico Cup, Langstreckenrennen mit Mazda Wankel RX2 (Werksunterstützt), 1973-1975 danach „Menschwerdung“ => Markenwechsel zu BMW …3,0SI Serientourenwagen
  • Aufbau eines BMW 3,0 CSI Renntourenwagen für die Tourenwagen Europameisterschaft mit Unterstützung von Dr. Fritz Indra von BMW-Alpina ein Sieg in der Klasse bis 3000ccm. 1976-77
  • Konstruktion und Aufbau /Homologation des BMW 530 i Gruppe 2 Renntourenwagen gemeinsam mit Alpina und BMW Motorsport, Gewinn der Klasse bis 3 Liter und 4. Ges. 1978
  • erster Gesamtsieg eines Tourenwagen EM Laufes und dies noch dazu am Österreichring 1979 , auch in diesem Jahr wurde die Klasse bis 3000 ccm gewonnen
  • Gründung der WERGINZ-motorsport GmbH
  • Konstruktion und Aufbau /Homologation des ersten BMW 635 csi Gruppe 2 Renntourenwagen gemeinsam mit Alpina , BMW Italia und BMW Motorsport, 5 Gesamtsiege .. Bau von 6 identen Fahrzeugen für den Rest der Welt.1980-1981
  • Konstruktion und Aufbau /Homologation des BMW 535 i Gruppe 2 Renntourenwagen gemeinsam mit Alpina und BMW Motorsport, 1981 diverse Rennsiege mit beiden Fahrzeugen gemeinsam mit D. Quester, U. Grano, H.J. Stuck, E. Joosen, M. MIchangeli, H. Neger, R. Loibnegger, A.“Kamikaze“ Müller, W. Brunn, J. Garcia, J. Brancatelli…
  • in den Jahren 1982-1986 wurden Kundenfahrzeuge gebaut , eingesetzt und gewartet, diverse Rennen zur TW-EM mit BMW 635 csi Gr. A und Mercedes 190 2,3 -16 gemeinsam mit Karl Baron und D. Voitech , - Interserie mit Porsche 908/3 und 917/10 bestritten
  • Bau und Einsatz von div. BMW M3 E30 Gr. A für die TW-EM und TW –WM und N in Österreich
  • ab 1989 wurden neben den historischen Renn- und Rallyefahrzeugen diverse BMW M3 E 36 und E46 für Langstreckenrennen -24h- gemeinsam mit Hermann Duller vorbereitet und eingesetzt und gewonnen!. Fahrer : D. Quester, H.J.Stuck, L.Capellari, Ph. Peter, K.Wendlinger, T. Wolf, A. Newy, J. Macari, l.Riccitelli u.v.a.m.

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