An der Cote d´Azur scheint nicht nur die Sonne

Mit einem Wechselbad der Gefühle beendete die Ecurie Vienne ihren Einsatz bei der 15. Auflage der Rallye Monte Carlo Historique 2012, von 28. Jänner bis 4. Februar 2012. Beginnend mit dem tollen Teamerfolg der ersten Phase der Rallye, mit dem "verlorenen” Tagessieg von Teameigner Johannes Huber und seinem Co-Pilot Gerald Hegenbart (#185) der 1. Etappe, die ja leider aufgrund des Wetterchaos annulliert werden musste, sowie den Ergebnissen der folgenden Tage. Bereits auf der zweiten Etappe zeigten Huber/Hegenbart mit einem 2. Rang mit ihrem Porsche 911 Carerra RS ihr Potential, um in der Liga der starken Internationalen Protagonisten der Historischen Rallye-Szene mithalten zu können. Aber auch die beiden weiteren Ecurie Vienne – Teams boten eine sehr starke Leistung. Erich Oelschlägel mit Co-Pilot Sebastian Klackl (#183) auf ihrem BMW 2002 beendeten die ZR 2 auf Rang 38 und die ZR 3 auf Rang 43. Ebenso sehr stark zeigten sich Bernhard Jensch und Andreas Platzer (#106) mit ihrem BMW 2002ti. Die ZR 2 wurde mit dem 87. und die ZR 3 mit dem 60. Rang, jeweils im Gesamtklassement, erkämpft. Die beiden letzten Etappen des 2. Tages waren leider nicht mehr so erfolgreich wie bisher. Ein Navigationsfehler bei Huber/Hegenbart kostete sehr viel Zeit und leider auf einige Ränge. Aber auch den anderen Teams der Ecurie Vienne erging es nicht viel besser und so musste der Tag mit den Rängen 73 für Jensch/Platzer, 89 für Huber/Hegenbart und 115 für Oelschlägel/Klackl abgeschlossen werden. Dazu gab es noch einige Probleme mit der teilweise chaotischen Zeit- und ergebnisauswertung. Der 3. Fahrtag war dann wieder von Hoch´s und Tief`s geprägt. So konnten z.B. Jensch/Platzer die 6. Etappe mit einem ganz hervorragenden 5. Platz beenden, der aber irgendwie im Wertungschaos wieder verlorenging, mussten aber auf der 8. Etappe aufgrund eines Technischen Gebrechens alle Hoffnungen auf ein tolles Ergebnis begraben.
Das endgültige Aus für Bernhard Jensch und Andreas Platzer (#106) kam dann auf der 9. Etappe. Nicht besser erging es Huber/Hegenbart, die die 7. Etappe ebenfalls aufgrund eines Technischen Gebrechens eines “Cent-Teiles” nicht beenden konnten und mit den vorerst aufgebrummten 60.000 Strafpunkten um jede reelle Chance auf einen Platz im Spitzen-, bzw. vorderem Mittelfeld gekommen sind. Am besten erging es der Mannschaft Oelschlägel/Klackl. Diese konnten sich mit einem 31. und 11. Platz noch auf den Rang 172 im Gesamtklassement, also immer noch im Mittelfeld, behaupten. Am 4. Tag, mit den Etappen 10, 11 und 12, gab es für den Teameigner wieder Hoffnung und Selbstvertrauen. Die 10. Etappe konnte mit nur 45 Punkten auf den Tagessieger auf Rang 31 eingefahren werden und auf der Sammeletappe, statt der durch die extremen Witterungsbedingungen abgesagten 11. Etappe, fuhren Huber/Hegenbart den 15. Platz heraus. Auf der abschließenden 12. Etappe zeigten sie dann nochmals mit dem 10 Rang auf. Die zwischenzeitlich auf 90.000 angewachsenen Strafpunkte ließen jedoch weiter alle Hoffnungen auf einen Spitzenplatz schwinden. Oelschlägel/Klackl hatten, selbst nach dem leichten Ausritt auf der abgebrochenen 1. Etappe,  leider auch mit dem bis dahin ausgezeichnet laufenden Bayrischen kleinere Probleme und behaupteten sich aber weiter im guten Mittelfeld – und das immer noch ohne Strafpunkte! Auf den beiden abschließenden Nacht-Etappen von Freitag auf Samstag, erfuhren sich Huber/Hegenbart mit der Tagesbestzeit auf der bei den extremen herrschenden Witterungs- und Strassenbedingungen schwierigen 13 Etappe und Rang 28 auf der Schlussetappe Labsal für die Seele! Erich Oelschlägel mit Co-Pilot Sebastian Klackl (#183) fuhren mit einer konstanten und umsichtigen Leistung schlussendlich auf den ausgezeichneten Rang 160 in der Endabrechnung, trotz 500 Strafpunkten. Teameigner Johannes Huber und sein Co-Pilot Gerald Hegenbart (#185) beendeten diese besonders anspruchsvolle Rallye mit 90.000 Strafpunkten im Kofferraum leider nur auf Rang 195. Trotz dieses Wermutstropfen waren Huber, so wie auch alle anderen Teilnehmer der Ecurie Vienne von der Veranstaltung begeistert und denken schon heute laut über eine neuerliche Teilnahme 2013 nach. Ein besonderer Dank gilt aber auch der unter unmenschlichen Bedingungen vor Ort immer mit 100% Einsatz tätigen Service-Crew unter Leitung von Car-Chief Jakob und dem guten Geist der Ecurie Vienne und stets gut gelaunten Rudi Hein.

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Für weitere Anfragen stehe ich gerne zur Verfügung und bitte um mediale Beachtung, danke!

Walter Knirsch
Ecurie Vienne Media&PR-Service
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0664/201 65 85

Zuletzt geändert am: Dienstag, den 07. Februar 2012 um 08:25 Uhr

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